was dazwischen geschah

zwischen san juan und jetzt liegen san pedro de atacama (chile), uyuni (bolivien), eric (usa), magda (polen), michael (weiss nich woher), jonny bravo (canada), potosi (bolivien), cochabamba (bolivien), villa tunari (bolivien), boris und george (bolivien), lindsay und rachel (usa), pamela (england).
verdammt viel also. zuviel um hier alles zu schreiben. ich sag nur soviel: auf der drei-tages-strecke von san pedro de atacama nach uyuni gibts landschaften die gibts fast gar nicht. manchmal schuettelts einem nur den kopf. salzwuesten, geysire mit dampf, geysire mit fluessigem stein, flamingos – tausende, kaktusinseln mitten im salz. manchmal so schoen nicht von dieser welt dass das staunen uns allen nicht ausm gesichte gewichen ist.
in potosi hat uns dann bolivien so richtig gehabt. bolivien ist anders. ist anders als chile und argentinien. nicht nur aermer und weniger europaeisch. in potosi hat fuer uns suedamerika stattgefunden so wie wir uns es vorstellen, daheim im feinen bett.
auf einmal sieht man frauen mit hueten, mit umgebundenen wahnsinnig farbigen tuechern, das wasser wird manchmal abgestellt, manchen polizisten sollte man seinen pass nicht zeigen, alles kostet einen furz oder zwei, andauernd ist es fein warm oder waermer, coca-blaetter gibts im tee und im beutel, die staedte liegen hoch plus 2, treppensteigen wird zum sport und der durst zwingt einen zum wassertrinken tag und nacht.
in villa tunari hat uns dann der regenwald gehabt. mit affen, papageien, blattschneide-ameisen, mosquitos, gruenen baeumen, gruenen palmenwaeldern, gruenem gras und ein wenig feuchtwarm.
mehr aber dann daheim.

1 Antwort zu „was dazwischen geschah“


  1. 1 Anonymous Mai 12, 2005 um 5:37

    Hi Matthias
    Stefan hat mir den Link zu Deinem Tagebuch geschickt – ich krieg voll fernweh!!!!!! War auch in Bolivien und speziell die Tour in Uyuni war einfach nicht zu beschreiben… wenn ich das lese, denke ich an den Tag, als ich meinen ersten 5.000er bestiegen habe – ein Abenteuer fürs Leben :-)
    hab weiterhin ganz viel Spass, genieß jeden Moment Deiner Reise – ich hoffe, ich kann im Juni ein paar Deiner Geschichten hören…
    Theresia


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