umzug

das hier ist umgezogen nach blog.weitweit.atdort ist noch große baustelle. mir ists wurst.

man fährt wieder bahn

budapest schwitz mich!

leute lasst mich sagen: budapest ist die ungeschminkte schöne schwester vom vieles mit reichlich make-up überdeckendem wien.
budapest ist die naturschönheit die (noch) zu ihren kleine schönheitsfehlern steht, wien will schön sein und putzt dass was es hat raus und zwar kräftig.
kauft mir eine wohnung hier und ich bleib da – ein angebot?

ps: heut abend gehts richtung ukraine. 11 oder 12 stunden nach lviv, mann sind wir gespannt, bis über beide ohren…

eagles of death metal

da fällt mir grad noch ein: diese typen sind ja live einfach nur die rock-schweine. ein sänger wie aus einem heavy-metall-lehrfilm der eine stunde lang mit jedem weiblichen wesen flirtet und eine musik wie kraut und rüben. daumen hoch! 

friede, freude, eierkuchen mit einem schuss rum

in wenigen worten zu sagen wie suprig das sziget ist kann ich nich, will ich nich. mal abgesehen davon dass ich jetzt endlich meine blöde digi-cam, meinen waschbeutel und das handyladegerät los bin und sich ein(e) andere(r) daran erfreuen darf war alles nur wunderbar.
es war heiss und es gab regen, wir durften watten und wir durften schwitzen. musik gab es dermaßen im überfluss dass ich gar nicht im stande bin von allen konzerten zu schreiben die wir gesehen haben.
die stimmung unter den ganzen massen von leuten war sowas von zurückgelehnt dass man am liebsten andauernd ein sziget-bewohner bleiben möchte. trotz unglaublich billigen getränken war die anzahl der alkoholleichen ziemlich klein, bei den meisten wars eine „lass-mich-dich-drücken-und-küssen“-stimmung.
leudde geht aufs sziget und werft mit zuneigung um euch!

ich schick nur noch einen gruss an die zwei suprigen zeltnachbarn mr. simon und mrs. sarah, war umwerfend mit euch.

nicht einmal ansatzweise

kaizers orchestra
gogol bordello
sportfreunde
eagles of death metal
mando diao
the hives
!!!
juliette and the licks
the good, the bad and the ugly
manu chao
the chemical brothers
nine inch nails
tool
the killers
gusgus
iamx

in arequipa kanns passieren…

dass du auf der stiege der riesen kathedrale vor dem riesen hauptplatz sitzt, ein bisschen in die welt hineinschaust, ueber dieses und jenes mit deiner freundin redest und einfach nur die sonne auf die eh schon schwarze nase scheinen laesst.
auf einmal kommt dann ein junger mann (alter junge, fast ein mann, aelterer jugendlicher) auf euch zu und sagt irgendwas auf schlechtenglisch und zeigt auf ein heft (liniert, 40 blatt). du denkst zuerst:“oh-oh.“ haelst deinen rucksack (orange, nicht ganz sauber) ein wenig fester, man weiss ja nie. der junge mann beginnt dann noch einmal, fragt ob wir aus den staaten kommen. fragt dann ob wir wenigstens englisch koennen, am besten fluently. weils zumindest bei einem (einer, theresa) von uns so ist heisst dieses mal die antwort ja.
weil er das super findet und er gerne englisch redet (mit langen pausen und ins heft schauen) und dazu noch hausaufgaben hat passt alles wie die faust auf das auge. die naechste halbe stunde helfen wir ihm bei seiner englischhausaufgabe und er fragt sachen wie:“ wieviel verdienst du? wieviel verdient ein arzt? seit ihr bruder und schwester? wie alt seit ihr? ich will in die usa, wart ihr schon mal dort? ist es in austria kalt?“ die hausaufgabe (die aussprache der englischen woerter ins heft eintragen) war dann irgendwann fertig, er gluecklich und gleich mal wieder weg.

in arquipa kanns passieren…
dass du auf einem barhocker in einer bar sitzt, ein bisschen die poster anschaust, ueber dieses und jenes mit deiner freundin redest und einfach ein arequipena trinken tust.
aber auf einmal stehen die polina und die sonia neben euch und die zwei fragen euch ob ihr was dagegen habt mit fremden leuten am tisch zu sitzen und mit ihnen ein wenig zu reden. nein heisst die antwort und schon reden die zwei, mit viel lachen und interesse. auch mit bier im schaedel, so lange bis die oesterreicher vor muedigkeit fast vom hocker fallen und die zwei bolivianerinnen weiter wollen um zu tanzen. salsa und zu shakira (i love shakira! and you?). verabschiedet wird man mit einem kuss auf die rechte backe und der einladung sich morgen zum mittagessen bei sonia’s mama zu treffen. wir haben gewartet am platz vor der kathedrale, aber wo wart ihr, haaa!?

einschub: tanzen in bolivien

wenn man in bolivien nach ein wenig alkohol trinken auf dem marktplatz unter palmen (saufspiele funktionieren in bolivien gleich wie in der ganzen anderen welt) in die dorfdisko (disko jazmin) geht und dabei versucht sich zu der musik zu bewegen (wegen dem erhoehten alkoholgehalt des blutes muss man sich bewegungen jenseits vom fingerschnippsen vorstellen) und dabei denkt man gibt echt sein bestes (sogar die haende ein wenig in der luft und hin und her), dann wird man von irgendwem angesprochen, dem man gerade vorher eine bierflasche (kostet soviel wie bei uns eine kaugummipackung) in die hand gedrueckt hat, und der jenige versucht dann verzweifelt, aber mit hartnaeckigkeit, einem (waer also ich) das richtige tanzen beizubringen. was mir natuerlich zu schwer ist. nach ein paar klaeglichen versuchen und daemlichem grinsen sucht man sich einen zweiten becher um eine entschuldigung fuer die spaerlichen bewegungen zu haben (ganz so wie daheim).
heim gehts dann weil der boris aus cochabamba sich schaemen tut wenn er auf der tanzflaeche liegt.
soviel zum tanzenden oesterreicher und bolivianern die es koennen (auch die alten auf dem plaza, ein wenig zackig manchmal, aber mit einer freude dass man lachen tut).

ps. fein ist dass man am naechsten tag keine kopfschmerzen hat. zumindest die oesterreicher.

was dazwischen geschah

zwischen san juan und jetzt liegen san pedro de atacama (chile), uyuni (bolivien), eric (usa), magda (polen), michael (weiss nich woher), jonny bravo (canada), potosi (bolivien), cochabamba (bolivien), villa tunari (bolivien), boris und george (bolivien), lindsay und rachel (usa), pamela (england).
verdammt viel also. zuviel um hier alles zu schreiben. ich sag nur soviel: auf der drei-tages-strecke von san pedro de atacama nach uyuni gibts landschaften die gibts fast gar nicht. manchmal schuettelts einem nur den kopf. salzwuesten, geysire mit dampf, geysire mit fluessigem stein, flamingos – tausende, kaktusinseln mitten im salz. manchmal so schoen nicht von dieser welt dass das staunen uns allen nicht ausm gesichte gewichen ist.
in potosi hat uns dann bolivien so richtig gehabt. bolivien ist anders. ist anders als chile und argentinien. nicht nur aermer und weniger europaeisch. in potosi hat fuer uns suedamerika stattgefunden so wie wir uns es vorstellen, daheim im feinen bett.
auf einmal sieht man frauen mit hueten, mit umgebundenen wahnsinnig farbigen tuechern, das wasser wird manchmal abgestellt, manchen polizisten sollte man seinen pass nicht zeigen, alles kostet einen furz oder zwei, andauernd ist es fein warm oder waermer, coca-blaetter gibts im tee und im beutel, die staedte liegen hoch plus 2, treppensteigen wird zum sport und der durst zwingt einen zum wassertrinken tag und nacht.
in villa tunari hat uns dann der regenwald gehabt. mit affen, papageien, blattschneide-ameisen, mosquitos, gruenen baeumen, gruenen palmenwaeldern, gruenem gras und ein wenig feuchtwarm.
mehr aber dann daheim.

dieter bohlen und thomas anders in san juan

ich muss alle die gehofft haben, dass es diese zwei fixsterne am pophimmel nie mehr zusammen geben wird leider entaeuschen.
ich hab sie gesehen, in san juan. sie haben zusammen mit einem kollegen ein geschaeft dass unterhosen, shirts und uhren verkauft. getauft haben sie es rodeo drive, immer noch besser als modern talking find ich.
ich hab bei ihnen eine hose gekauft, eine unterhose, einfach nur weil ich ein fan bin. wollte eine s, hab aber eine l gekriegt. was nicht weiter schlimm ist, weil ich ein fan bin. hab danach eine uhr gekauft, fuers handgelenk, weil sie einen alarm hat (auf spanisch sag ich piep-piep dazu). der hat nicht funktionieren wollen, bin drum am naechsten tag zuerueck zu dieter und thomas. hab zu herrn anders gesagt:“no piep-piep.“ er hat mit seiner engelsgleichen stimme geantwortet:“oh, no piep-piep?“ und hilfe suchend zu dieter geschaut. der hat sich dann meiner angenommen, er war halt immer schon der chef.
von mr. bohlen hab ich nach einer weile rummachen (es war anders als es klingt) eine andere bekommen, dieses mal mit piep-piep. piep beim stoppen, piep beim alarm. ich hab gedankt und bin gegangen. habs gleich ausprobiert, es hat funktioniert und ich war gluecklich. nach zwei stunden spielen mit der uhr hatte ich sie wieder so weit dass sie stumm war. kein piep-piep mehr am handgelenk.
ich bin nicht mehr zu dieter und thomas, einfach weil ich ein fan bin.

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